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 Noch vor einigen Jahren konnte die Kasse der Kolpingsfamilie Bad Königshofen durch Altkleider- oder Altpapiersammlungen „aufgefrischt“ werden. Das allerdings hat sich in den vergangenen Jahren immer weiter verschlechtert.

Darauf verwies Kassier Meinrad Hofmann in seinem Bericht, der von sechs Tonnen Altkleider in diesem Jahr sprach. Vor Jahren habe man noch die „Haussammlungen“ durchgeführt, die auch entsprechend mehr Kleidungsstücke brachten. Außerdem seien damals die Erlöse besser gewesen. Vorsitzender Bernhard Weigand hatte die Jahresversammlung im Pfarrgemeindehaus eröffnet und konnte im Laufe der Zusammenkunft auch Ehrungen vornehmen. Dem „Geistlichen Wort“ von Kilian Weigand folgte das Totengedenken und das Verlesen des Protokolls durch Schriftführer Thomas Blum. Vorsitzender Bernhard Weigand berichtete von 121 Mitgliedern mit Neuaufnahmen. Er erinnerte an die „Ewige Anbetung“, nannte den Kappenabend mit Frauenbund und Kolpingsfamilie in der Trink- und Wandelhalle, bei dem mehr als 100 Gäste gekommen waren. Es gab die Gebetstage im Kloster und den Kinofilm „Josef, das Herz eines Vaters“. Dazu berichtete Josef Weber, dass der Film, der in den Stadtsaal Lichtspielen gezeigt wurde, sehr gut das Thema aufgearbeitet habe.

Der Josefstag, das Patronatsfest der Kolpingsfamilie wurde mit einem Gottesdienst in der Klosterkirche begangen. „Ukraine – Land und Leute im Krieg“ nannte sich ein Vortrag von Kreiskulturreferent Hanns Friedrich und sehr gut besucht war das Maifeuer am Brügel. „Mit solch großem Interesse hatte niemand gerechnet,“ sagte der Vorsitzende. Ebenfalls ein Erfolg war der Kolpingbegegnungstag in der Frankentherme mit mehr als 120 Gästen. Es gab wieder das Familiengrillfest mit Ehrungen und die Bezirkswallfahrt in Heustreu. Die Kolpingmitgliede waren auf dem Fränkischen Marienweg und feierten ihr traditionelles Weinfest im Kulturarsenal Darre.

Es folgten Weltgebetstag, Betriebsbesichtigung bei der Firma Autotherm Bad Königshofen und ein Kinoabend mit dem Film „No Hit Wonder.“ Unterstützt hat die Kolpingsfamilie beim Altennachmittag und feierte den Kolpinggedenktag am 2.Adventssonntag in der Stadtpfarrkirche. Dank sagte Bernhard Weigand den Helfern, die auch in diesem Jahr wieder die Kirchenkrippe auf- und wieder abgebaut haben. Die Vorstandschaft traf sich zu drei Sitzungen, es gab Vorbereitungstreffen für Veranstaltungen. Außerdem trug man wieder die Zunftstangen bei der Fronleichnamsprozession, war beim Volkstrauertag und beim Kirchenputz dabei.

Bernhard Weigand bedankte sich für das gute Miteinander und seine Stellvertreterin Monika Stegner lobte den Vorsitzenden für seine Arbeit. Neu in die Kolpingsfamilie wurden Kerstin und Kai Börger aufgenommen. Ehrungen gab es für 50 Jahre Mitgliedschaft für Klaus Mock und Andreas Heusinger. Die Neuwahl brachte kaum Veränderungen. Vorsitzender ist Bernhard Weigand, Stellvertreterin Monika Stegner, Präses Pfarrer Stephan Frank, geistlicher Leiter im pastoralen Dienst Kilian Weigand, Schriftführer Thomas Blum, Kassier Meinrad Hofmann. Neu ist die Jugendbeauftragte Kerstin Börger. Beisitzer sind Andrea Metz, Thomas Schmitt, Christoph Steinert, Stefan Weigand, Dietmar Würz und Bernhard Zeitz. Kassenprüfer: Thomas Fischer und Josef Weber.

Bernhard Weigand stellte dann das Jahresprogramm vor, nannte den Ehrenamtstag am 23. Mai, eventuell weitere Veranstaltungen mit dem Frauenbund. Vorgesehen ist zum Beispiel wieder ein gemeinsamer Kappenabend. Mit dem Kolpinglied endete traditionsgemäß die Jahresversammlung.

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