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In diesem Jahr wurden die Gebetstage in der Klosterkirche durch vier Prediger mitgestaltet. Diese brachten verschiedene Aspekte rund um die Person Jesu Christi ins Wort und ins Gebet.

Die Gebetstage gibt es seit mehr als 300 Jahren in der Klosterkirche. Sie waren auch in diesem Jahr wieder gut besucht und wurden entsprechend gestaltet. Pastoralreferentin Alice Düchs hat die Predigten zusammengefasst.

Am Faschingssonntag eröffnete Weihbischof Paul Reder die Gebetstage in der Stadtpfarrkirche mit dem Thema: Vom Kopf ins Herz. Warum christlicher Glaube nur ganzheitlich geht. Dabei ging es anhand anschaulicher Beispiele um die christliche Haltung des Herzens in allen Lebensumständen.

Am Sonntagnachmittag predigte Domvikar Manuel Thomas anhand der biblischen Begegnung des Mose am Dornbusch mit Gott, der seinen Namen offenbart: Ich bin der ich bin da. Der Domvikar, der auch im Referat Spiritualität in Würzburg tätig ist, sprach über die Berufung als Christ und die je persönliche Antwort auf die Frage: was ist meine persönliche Berufung? Ebenso legte er den Zuhörern ans Herz, für die Berufungsfindung junger Menschen zu beten.

Am Montag bei der Heiligen Messe predigte Diakon Dr. Anselm Blumberg aus der Dompfarrei Eichstätt. Er gab den Betern den Impuls, bei den Gebetstagen der Frage nachzugehen: Wer ist Jesus für mich?  Am Nachmittag führte er die Bedeutung Jesu als mein Erlöser weiter in die Tiefe und erschloss anschaulich den Sinn und die befreiende Wirkung der Beichte.

Am Dienstag und Aschermittwoch früh predigte Monsignore Josef Treutlein über die sogenannten christlichen Kardinaltugenden. Er legte die Tugend der Gerechtigkeit und die Tugend der Tapferkeit aus. Im Hinblick auf die bevorstehende Fastenzeit behandelte er auch ausführlich die Tugend des Maßhaltens. Die Inhalte der Predigten wurden während der anschließenden Gebetsstunden von den Predigern durch Lob, Dank, Bitte und Fürbitte vor den eucharistischen Herrn gebracht.

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